Meine Philosophie: "Ich arbeite gerne und hart als Tierneurologe, weil ich dem Problem auf den Grund gehen möchte. Nur so kann ich meinen Patienten helfen!"

Die zunehmende Spezialisierung auch in der Veterinärmedizin gibt uns die Möglichkeit, immer mehr Erkrankungen zu verstehen und dann - hoffentlich - äquivalent zu behandeln. Ich habe durch meine Ausbildung in der Tierneurologie in den letzten Jahren immer wieder völlig neue aber sehr interessante Fälle überwiesen bekommen. Meine breite Berufserfahrung verhindert aber, dass ich den Patienten nicht mehr als "Ganzes" sehen kann.

Dr. Martin Deutschland

Veterinärmediziner und Tierneurologe

 

Studienort

Freie Universität Berlin

 

Tierarztzulassung seit

1994

 

Beruflicher Werdegang

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums der Veterinärmedizin an der Freien Universität Berlin habe ich zunächst Vertretungen in verschiedenen Kleintierpraxen in der gesamten Bundesrepublik Deutschland gemacht. Im Januar 1998 arbeitete ich zunächst in der Gemischtpraxis "All Creatures Veterinary Clinic" in March, Grossbritannien und dann ab Sommer 1999 bei Geoff Skerritt BVSc MIBiol CBIOL DipECVN FRCVS, RCVS & European Specialist in Neurology. Durch den hohen Anteil an Tieren mit neurologischen Erkrankungen wuchs mein Interesse an der Tierneurologie. In der Zeit meiner Babypause 2001 und während meiner Arbeit in der Praxis Lutz Arszol von 2003 bis 2004, hab ich dann konsequenterweise auch meine Dissertation mit dem Titel "MRT-gestützte morphometrische und anatomisch-histologische Untersuchungen der Chiari-Missbildung bei der brachyzephalen Hunderasse "Cavalier King Charles Spaniel" verfasst. 2006 habe ich dann promoviert. Seit September 2004 habe ich dann zunächst als Notfalltierarzt und dann als Resident (Europäische Neurologiegesellschaft-anerkannt) unter Leitung von Geoff Skerritt und Dr.med.vet Ulrike Michal Altay DipECVN MRCVS RCVS & European Specialist in Neurology bis Ende 2010 in Chestergates Referral Hospital gearbeitet. Seit April 2011 betreibe ich eine neurologische Überweisungspraxis in Berlin. Seit Juli 2016 darf ich den Titel "Fachtierarzt für Kleintiere" der Landestierärztekammer Berlin führen.

 

Ich habe zwei Kinder, Oscar und Lucie Lou. Interessiere mich für zeitgenössische Literatur, spiele immer noch ein wenig Volleyball, hoffe jeden Winter auf zugefrorene Seen zum Icehockey-Spielen und seit fünf Jahren versuche ich, Klavierspielen zu lernen. Seit einigen Jahren wurde die Familie durch unsere Chihuahua-Hündin Ivy ergänzt und hält uns auf Trab!

 

Emilia Greve

 

Tiermedizinische Fachangestellte (TFA)

 

Im Jahr 2018 habe ich meine Ausbildung zur TFA in Schleswig-Holstein erfolgreich absolviert und freue mich sehr, in der Neurologischen Überweisungspraxis seit Anfang des Jahres 2020 parallel zu meinem Psychologie-Studium zu arbeiten.

Leider konnte ich meine Katzen und mein Pony nicht mit nach Berlin nehmen, sodass ich meine lieben Vierbeiner nur alle paar Wochen sehen kann und es daher besonders schön finde, einen liebevollen Kontakt mit Tieren durch die Arbeit bei Dr. Deutschland haben zu können. In meiner Freizeit genieße ich es, mit unserem Hundesitter-Hund joggen zu gehen.

 

Elise Müller

 

Studentin der Tiermedizin

 

Ich komme gebürtig aus Brandenburg und bin daher naturnah aufgewachsen und seither den verschiedensten Tieren zugeneigt. Ich wusste schon als kleines Kind, dass es jedes Lebewesen wert ist gerettet zu werden und fühlte mich Ihnen stehts verbunden. Außerdem hatten wir - seit ich denken kann - immer Hunde.  Ein Leben ohne ist also nicht mehr vorstellbar und auch keine Option, was ebenfalls bedeutend meine Berufswahl geprägt hat.

Ich habe also zielstrebig die allgemeine Hochschulreife, das Abitur (2019), erworben und darf mich nun aktuell Studentin der Veterinärmedizin (seit Winter 2019) an der Freien Universität Berlin nennen.

Neben der schulischen Laufbahn widmete ich mich in meiner Heimat 15 Jahre dem klassischen Ballett und dazu noch der Kampfsportart Judo, um mich physisch auszulasten.

Davon habe ich allerdings seit dem Studium Abschied nehmen müssen und treibe nun nur noch nebenbei etwas Sport.

Die Malerei hin und wieder sowie das Interesse an der Kunst generell sind glücklicher Weise geblieben, da es mir einen Moment der Ruhe in meinem sonst so rasenden Alltag verschafft.

Wo es mich später in meinem Beruf hin verschlagen wird, ist wohl noch offen, sowohl lokal als auch fachlich. Aber ich hege sehr großes Interesse an exotischen Tieren in allen Größen und Formen sowie anderen Kulturen, daher könnte ich mir definitiv vorstellen, eine gewisse Zeit im Ausland zu verbringen.

Seit ich allerdings studienbegleitend in der Neurologischen Überweisungspraxis von Dr. Martin Deutschland ein Praktikum mache, wächst mein Interesse an der Tierneurologie ungemein. Ich gebe zu, ihre Komplexität und der Umfang ist manchmal einschüchternd, aber dieses Feld bietet so viele Möglichkeiten und betrifft jedes Andere in der Tiermedizin. Daher erachte ich ein umfassendes Verständnis als durchaus vorteilhaft für meinen Werdegang als zukünftige Veterinärmedizinerin.

 

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